Stellungnahme der Spitex Kriens vom 19.03.2019

 

1. Die fachkundige Pflege unserer Klientinnen und Klienten zu Hause und die Unterstützung ihres Umfelds im Alltag ist unser oberstes Ziel. Dafür setzen wir uns täglich ein, nach bestem Wissen und Gewissen. Damit unsere Klientinnen und Klienten ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu Hause führen können.


2. Seit vielen Jahren engagieren wir uns in der Pflege des Klienten, über den die «Zentralschweiz am Sonntag», in der Ausgabe vom 10.03.2019 berichtet. Wir hätten die Pflege unseres Klienten nach Möglichkeit weiterhin unterstützen wollen. Leider waren wichtige Voraussetzungen für die tägliche Pflege nicht mehr ausreichend gegeben, weshalb wir uns Ende 2018 gezwungen sahen, die langjährige Leistungserbringung zu beenden. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes ist es uns nicht möglich, öffentlich näher auf die konkreten Umstände einzugehen.


3. Wir haben grundsätzlich die Möglichkeit, unsere Leistungen einzustellen, wenn fachliche oder medizinische Gründe vorliegen oder das Vertrauensverhältnis zerrüttet ist. Aber niemals sprechen wir eine Kündigung leichtfertig aus. Und: Auch unseren Mitarbeitenden gegenüber haben wir eine Sorgfaltspflicht, die wir wahrnehmen.


4. Gegenüber den Angehörigen des Klienten haben wir unsere anhaltende Gesprächsbereitschaft immer wieder bekundet und uns weiter nach Kräften um mögliche Lösungen bemüht. Dazu gehört nicht nur die Organisation einer Nachfolgelösung für die Pflege des Klienten in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden der Stadt Kriens. Bereits seit Mitte Januar 2019 haben die Angehörigen des Klienten auch davon Kenntnis, dass wir grundsätzlich bereit sind, mit ihnen einen neuen Pflegeauftrag zu verhandeln.


5. Der Vorstand der Spitex Kriens hat sich an seiner letzten Sitzung eingehend mit den Ereignissen rund um den Fall des Klienten befasst. Er legt grossen Wert auf die Feststellung, dass die Leitung und die Mitarbeitenden der Spitex Kriens kompetent und engagiert arbeiten. Gleichzeitig betont der Vorstand, dass er klar hinter CEO Hannes Koch steht, der in der erwähnten Berichterstattung sowie in einer Flugblatt-Aktion mit unhaltbaren Vorwürfen konfrontiert wird.

6. Wenn im Bereich der Pflege ohne unser Wissen vertrauliche Unterlagen an Dritte gelangen und darin enthaltene persönliche Informationen - teils aus dem Kontext gerissen, unvollständig und verzerrt – einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden, können wir das nur bedauern. Gerade in solchen Fällen ist zu befürchten, dass es am Ende nur Verlierer gibt.

 


Helene Meyer-Jenni           Claudia Rosso Schuler            
Präsidentin                               Vizepräsidentin                          

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