Spitex Geschichten

 

 

Pascal (28) – Beide Arme im Gips!

 

Hätte ich bloss besser aufgepasst. Das hat sich Pascal oft gesagt – im Nachhinein. Es war kurz vor 17 Uhr auf dieser Baustelle. Er hatte wohl schon den Feierabend im Kopf, war unaufmerksam. Zwei, drei Sekunden lang, aber das hat gereicht. Zu spät merkte er, wie das Brett unter seinen Füssen nachgab – ein Sturz, unfassbarer Schmerz. Kurz darauf lag Pascal im Krankenwagen, das Morphium wirkte.

 

Ein paar Tage später: Pascal sitzt zuhause, beide Arme im Gips. Schön blöd. Er kommt sich hilflos vor. Das Handy liegt auf dem Tisch, unerreichbar. Der Fernseher läuft. Umschalten geht nicht. Essen, kochen – wie denn? Er kann ja nicht einmal allein aufs WC.

 

Zum Glück hat seine Freundin die Idee mit der Spitex. Die sind nicht nur für Alte und Kranke da, hat sie gesagt. Sondern für alle, die zuhause medizinische und pflegerische Hilfe benötigen. Auch wenn sie jung sind, topfit – so wie Pascal.

 

So bekommt er nun zweimal täglich Besuch von einem Spitex-Mitarbeitenden. Vier Wochen lang voraussichtlich, je nach Heilungsverlauf. Er hilft ihm bei der Körperpflege, beim Gang auf die Toilette. Beim Anziehen und Essen. Am Anfang war ihm das schon etwas peinlich. Mittlerweile fühlt es sich fast normal an. Er kontrolliert auch seinen Gips. Schaut, dass keine Ödeme entstehen. Und die Freundin ist ja auch für ihn da.

 

Spitex Kriens – auch für junge Leute da!

Pascals Arme sind bald wieder heil, komplikationsfrei. Ab und zu ist ihm langweilig. Oder es nervt. Aber er weiss, er ist bestens versorgt. Und kommt ohne Smartphone aus. Sogar ohne Sport, ohne Ausgang. Mehr schlecht als recht, aber immerhin. Und er weiss, dass die Spitex auch für junge Leute da ist, wenn’s drauf ankommt. Irgendwie beruhigend. Nicht?


Coming soon!

 

Eine weitere spannende Geschichte von Elsa wird im Februar im KriensInfo publiziert.